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Die am iwb vorhandenen Erfahrungen in den Bereichen der Genauigkeitssteigerung von Werkzeugmaschinen, der Kompensation von thermischer Verlagerung sowie der adaptronischen Prozessregelung werden bei der Zielerreichung genutzt. Die erarbeiteten Lösungswege werden durch eine Simulation des statischen und dynamischen Prozessverhaltens abgesichert. Darüber hinaus sollen durch eine Untersuchung der toleranzabhängigen Fertigungs- und Montagefolgen weitere Optimierungspotenziale erschlossen werden.
Verschiedene Fertigungsverfahren werden hinsichtlich ihrer Eignung für die geforderte Bearbeitungsaufgabe beurteilt. Vor allen Dingen sind dabei Aspekte der aktiven, mechatronischen Schwingungsdämpfung sowie der regelungstechnischen Positionsüberwachung zu berücksichtigen. Die Realisierbarkeit der notwendigen geometrischen Dimensionen, Kräfte und Momente in einer Werkzeugmaschine muss zudem überprüft werden.
Um das bislang am besten geeignete Fertigungsverfahren für die Bearbeitungsaufgabe weiter zu verbessern, müssen neben der Geometrie des Schnittwerkzeugs auch dessen dynamisches Verhalten sowie die entsprechende Ansteuerung für eine Erhöhung der Fertigungsgenauigkeit angepasst werden.
Um die hohen Genauigkeitsanforderungen realisieren zu können, ist neben der Auswahl des Bearbeitungsverfahrens und des Werkzeugs die Integration von aktiven Elementen (z.B. Piezo-Stellelementen) in das Werkzeug möglich. Es werden Vorschläge erarbeitet, wie Verlagerungen auf Grund von Temperaturschwankungen mit Hilfe von Sensoren und Aktoren kompensiert werden können.
Anforderungen an einen Regelalgorithmus, der die im Bearbeitungsprozess auftretenden Störkräfte bzw. die daraus resultierenden Werkzeugauslenkungen mit Hilfe der festgelegten Sensorik detektiert und mittels der vorhandenen Aktorik kompensiert, können abgeleitet werden.
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