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Ausgangssituation
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Eine zentrale Rolle innerhalb der Auftragsabwicklung für kundenindividuelle Produkte wird von dem im Vertrieb angesiedelten Prozess der Angebotserstellung eingenommen. Aufgrund der individuellen Leistungsanteile existieren für die aus Kundensicht kaufentscheidenden Angaben zum Produktpreis und dem möglichen Liefertermin im Gegensatz zur variantenreichen Serienproduktion keine vordefinierten Standardwerte. Diese Informationen müssen für jedes abzugebende Angebot vom Vertrieb spezifisch ermittelt werden. Dabei gilt es dem Kunden einen realistischen Liefertermin zu kommunizieren, da die Liefertreue als eine der entscheidenden Kenngrößen für den Unternehmenserfolg angesehen wird.
Aufgrund der Komplexität der Angebotsterminierung für hochvariante Produkte mit kundenindividuellen Leistungsanteilen ergeben sich die nachfolgend aufgeführten Problemfelder:
- Verbindlicher Liefertermin wird vom Vertrieb häufig ohne Überprüfung der tatsächlich verfügbaren Kapazitäten an den Kunden kommuniziert
- Einflussfaktoren für die Kapazitätsbetrachtung wie beispielsweise die Auftragswahrscheinlichkeit werden bei der Einplanung nicht berücksichtigt
- Automatisierte Einplanung aufgrund fehlender softwaretechnischer Unterstützung derzeit nur ansatzweise realisierbar
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Ziel des Projektes
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Es ist eine Methode zu entwickeln, die eine zuverlässige Ermittlung von Lieferterminen im Angebotsprozess unter Berücksichtigung vorhandener Risikofaktoren bei einer kundenindividuellen Produktion ermöglicht. Hierbei gilt es folgende Teilziele zu erreichen:
- Steigerung der Kundenzufriedenheit bei der Herstellung inidividueller Produkte
- Bestimmung eines belastbaren Liefertermins im Angebotsprozess
- Beitrag zur Erhöhung der Wirtschaftlichkeit produzierender Unternehmen
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Vorgehensweise
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Ausgehend von der Aufnahme des vom Kunden gewünschten Liefertermins im Vertriebsprozess muss auf Basis von Informationen aus dem ERP-/PPS-System die Berechnung alternativer Kapazitätsbelegungen und Abarbeitungsreihenfolgen mit Hilfe eines heuristischen Lösungsalgorithmus erfolgen. Aufgrund der oftmals geringen Umwandlungsrate von Angeboten zu Aufträgen sind hierbei die kundenspezifischen Auftragswahrscheinlichkeiten, eine Prognose über die zu erwartende Anzahl und Art von Kundenanfragen sowie Annahmen über die zukünftigen Kapazitätsverfügbarkeiten zu berücksichtigen. |
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Projektbeschreibung
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Angebotsterminierung für hochvariante Produkte mit kundenindividuellen Leistungsanteilen
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Status
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laufend
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Letzte Aktualisierung
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04.11.2010
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Ausgewählte Veröffentlichungen
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Reinhart, G.; Wiedemann, M.; Rimpau, C.: Offer Specification Process in a Customized Order Processing. In: 2nd International Conference on Changeable, Agile, Reconfigurable and Virtual Production (CARV 2007). Toronto (Kanada) 22-24. Juli 2007. ISBN: 978-0-9783187-0-3.
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