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Interessensasymmetrien sind Zusammenarbeitshemmnisse, welche aufgrund differierender Zielsetzungen potentieller Kooperationspartner eine Zusammenarbeit behindern und so aus Wettbewerbsgesichtspunkten sinnvolle Kooperationen zum Scheitern bringen können. Denkbare Asymmetriefaktoren können die gewünschte zu liefernde Stückzahl, den Preis oder die generellen Grundlagen der Vertragsgestaltung und Zusammenarbeit betreffen, die ein Spannungsfeld generieren. Lediglich ein Ausgleich dieser zu Beginn vorhandenen Interessensasymmetrien kann ein Kooperationsvorhaben überhaupt erst ermöglichen.
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Das Ziel dieses Forschungsprojektes ist die Entwicklung einer durchgängigen Methodik zum Ausgleich von Interessensasymmetrien im Kooperationsanbahnungsprozess. Diese Interessensasymmetrien bzw. Zusammenarbeitshemmnisse, welche im Anbahnungsprozess von Kooperationsbeziehungen produzierender Unternehmen bestehen, gilt es zu identifizieren, zu beschreiben und zu bewerten. Die den einzelnen Partnern dazu zur Verfügung stehenden Möglichkeiten lassen sich durch in die Vertragsverhandlungen einzubringenden Ressourcen und Leistungen bzw. auch Leistungsbündel beschreiben, wobei letztere aus Sach- und Dienstleistungen bestehen können. Bestimmte Faktoren werden das maximal akzeptierbare Asymmetrieniveau für das Zustandekommen der Kooperation beeinflussen, wobei dem aus den Machtpotenzialen der einzelnen Kooperationspartner resultierenden Machtverhältnis dabei eine wesentliche Bedeutung zukommt. Dieses, ein zweites Spannungsfeld darstellende, Machtverhältnis, gilt es zu ermitteln und zu bewerten sowie in eine funktionale Beziehung mit dem maximal akzeptierbaren Interessensasymmetrieniveau zu stellen.
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Durch eine Analyse des Verhandlungsprozesses lassen sich Strategien zum Abbau von Interessensasymmetrien ableiten. Sie beschreiben hauptsächlich den Entscheidungsfindungsprozess für oder gegen das Eingehen einer Kooperationsbeziehung und legen damit fest, welche der in den Unternehmen vorhandenen Leistungen mit welchem Nutzen zum Abbau der Asymmetrien eingebracht werden sollen. Anhand dieser Erkenntnisse sollen stabile Gewinn- bzw. Kostenverteilungen auf Basis eingebrachter Leistungen abgeleitet werden.
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Insgesamt können durch die Inhalte des Forschungsprojektes Barrieren, die den Anbahnungsprozess von Kooperationsbeziehungen behindern und damit zu einem Verlust von möglichen Win-Win-Situationen führen, ausgeglichen werden. Die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen kann dadurch gesteigert werden, dass die ökonomische Vorteilhaftigkeit von Kooperationen besser ausgeschöpft wird.
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laufend
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11/2005-10/2008
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18.01.2008
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DFG
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Reinhart, G.; Bredow, M. v.; Neise, P.; Sudhoff, W.: Produzieren in globalen Netzwerken. In: Zäh, M. et al. (Hrsg.): 8. Münchener Kolloquium; 9.-10. März 2006. München: Utz 2006, S. 175-192.
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Reinhart, G.; Bredow, M. v.: Methoden zur Gestaltung und Optimierung von Wertschöpfungsnetzen. wt werkstattstechnik online 96 (2006) 7/8, S. 561-565.
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Oehmen, J.; Schönsleben, P; Bredow, M.v.; Reinhart, G.: Interessensasymmetrien mit Lieferanten in Deutschland und China ‑ ein Vergleich. Industrie Management (2008) 1
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Reinhart, G.; von Bredow, M.: Kooperationsgestaltung in Produktionsnetzen. 5. Tagung "Vernetzt planen und produzieren" VPP 2006. 14. - 15. September 2006, Chemnitz
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Zaeh, M. F.; von Bredow, M.: Changeability in Supply Management. In: ElMaraghy, H. A. et al. (Hrsg.): 2nd International Conference on Changeable, Agile, Reconfigurable and Virtual Production (CARV 2007); Toronto, Canada 22.-24. Juli 2007.
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