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Die Qualität des Schleifhärteprozesses wird, neben der resultierenden geometrischen Oberflächenbeschaffenheit und dem den Prozess begleitenden Bauteilverzug, nach den Eigenschaften und den Abmessungen der gehärteten Werkstückrandschicht beurteilt. Diese sind primär abhängig von der Leistung, die in den Schleifprozess eingebracht wird, und der daraus innerhalb des Werkstücks resultierenden Wärmebilanz.
Daher muss die Simulationsmethode, zur Realisierung einer aussagekräftigen virtuellen Prozessanalyse, die numerische Berechnung der wärmeinduzierten Gefügeumwandlung und des Werkstückverzugs unterstützen. Abbildung 2 zeigt die Arbeitsschritte der am iwb entwickelten und erfolgreich eingesetzten Schweißverzugssimulation. Ausgehend von den bestehenden Modellumfängen wird die bestehende Simulationsmethode entsprechend den Anforderungen des Schleifhärteprozesses adaptiert, erweitert und optimiert.

Abbildung 2: Schweißverzugssimulation über die FEM
Über die Simulationsmethode soll neben dem Planschleifen auch das Rundschleifen numerisch dargestellt werden können. Die numerische Abbildung des dabei auftretenden Härteschlupfs stellt, durch die erforderliche Berücksichtigung von zwei aufeinander folgenden Gefügeumwandlungen, eine besondere Herausforderung dar. Die Verifikation der Simulationsmodelle und -methoden erfolgt iterativ in Zusammenarbeit mit dem IWT Bremen.
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