|
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
Am iwb Anwenderzentrum Augsburg, der Technologietransferstelle des Instituts für Werkzeugmaschinen und Betriebswissenschaften, wird aufgrund eigener Forschungstätigkeit und der engen Anbindung an das Stamminstitut ein weitreichendes Wissen im Bereich der Produktionstechnik erarbeitet. Dieses wird mit hoher methodischer Kompetenz an Industriepartner weitergegeben, um deren Innovationsfähigkeit und Technologieführerschaft auszubauen. In den Geschäftsfeldern Betriebsorganisation, Digitale Fabrik, Montagetechnik und Fertigungstechnik arbeiten die wissenschaftlichen Mitarbeiter in enger Zusammenarbeit mit Partnern und Kunden an aktuellen Forschungs- und Transferthemen mit dem Ziel der Promotion.
|
Strahlschmelzprozesse (metallbasierte, additive Fertigungstechnologien) sind heutzutage für die wirtschaftliche Herstellung von komplexen, individuellen Teilen in der Einzel- und Kleinserienfertigung im Einsatz. Charakteristisch für diesen thermisch aktivierten Prozess ist die Ausprägung von hohen Temperaturgradienten die zu Eigenspannungen und Verformungen führen. Bauteilfehlstellen und Prozessinstabilitäten können die Folge sein. Zur Steigerung der Prozesseffizienz werden aktuell am iwb Anwenderzentrum Augsburg Simulationssysteme entwickelt, die eine Analyse der Prozesseigenschaften durch die Anwendung der Finite-Elemente-Methode (FEM) ermöglichen.
Im Rahmen einer weitergehenden Forschungstätigkeit bauen Sie auf diesen Erfahrungswerten auf. Dabei arbeiten Sie in einem Team junger Wissenschaftler und stehen in eingem Kontakt mit den zugehörigen Industriepartnern. Zielstellung Ihres Aufgabenbereichs ist die Entwicklung von Ersatzmodellen zur hinreichend genauen Abbildung der Strahl-Stoff-Wechselwirkungen in der FEM. Durch die bestehende hervorragende technische Infrastruktur stehen Ihnen für dieses Vorhaben nicht nur alle notwendigen digitalen Werkzeuge zur Verfügung, sondern auch geeignete Messeinrichtungen zur Verifizierung und Validierung Ihrer erarbeiteten Ergebnisse. Neben der Forschungstätigkeit besteht Ihre Aufgabe in der Durchführung von Transferprojekten mit namhaften Industrieunternehmen sowie in der Ausführung von Lehrtätigkeiten am Institut.
Die Aufgabe wird entsprechend den Tarifrichtlinien des öffentlichen Dienstes vergütet. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Qualifikation und Eignung bevorzugt. Die Hochschule strebt eine Erhöhung des Frauenanteils an. Qualifizierte Frauen werden deshalb aufgefordert, sich zu bewerben.
|
Sie haben ein natur- oder ingenieurwissenschaftliches Hochschulstudium (Maschinenwesen, Informatik, (technische) Physik, o. ä.) mit überdurchschnittlichem Erfolg abgeschlossen und möchten Ihre fachliche und persönliche Entwicklung mit einer Promotion fortsetzen. Prinzipielles Interesse an innovativen Fertigungsverfahren sowie an der Entwicklung neuer effizienter Simulationslösungen werden vorausgesetzt. Vorkenntnisse über logische Zusammenhänge der technischen Mechanik und der Werkstoffkunde wie auch über gängige Simulationssysteme sind von Vorteil. Zusätzlich wird eine hohe Leistungsbereitschaft, Aufgeschlossenheit und Teamfähigkeit sowie ein sicheres Auftreten im Umgang mit Forschungs- und Industriepartnern gefordert. Kreativität, Selbstständigkeit und die Begeisterung für wissenschaftliches Arbeiten setzen wir voraus.
|
|
|
|
 |
| Suche |
 |
 |
 |
Schilp, Johannes, Dr.-Ing. |
Tel.: (0821) 56 88 3 - 21
Fax.: (0821) 56 88 3 - 50
E-Mail: johannes.schilp
|
 |
|
|